therapie

Da klinisches Milchfieber unbehandelt innerhalb kurzer Zeit zum Tod führen kann, ist eine schnelle und effektive Therapie mit intravenös verabreichtem Kalzium notwendig, um die Kalziumspiegel bei betroffenen Kühen auszugleichen.

Eine Kalziuminfusion - ob prophylaktisch oder therapeutisch eingesetzt - führt zu einem schlagartigen Anstieg des Blutkalziumspiegels, der jedoch nur wenige Stunden anhält. Die hohen Blutkalziumwerte, die dabei erreicht werden, halten die Kuh zunächst davon ab, ihre eigenen Reserven anzugehen und den Stoffwechsel auf Kalziumnutzung umzustellen.

In der Folge kann es nochmals zu einem Absinken des Blutkalziumspiegels auf subnormale oder hypocalcämische Werte kommen. Um das zu verhindern, sollte die Therapie einer Milchfieberkuh mittels Infusionen mit der oralen Eingabe von Kalziumverbindungen mit ansäuerndem Effekt ergänzt werden, sobald die Kuh wieder steht.

Die prophylaktische Gabe von Kalzium per Infusion sollte kritisch hinterfragt werden!


AUSWIRKUNG EINER KALZIUMINFUSION AUF DIE KALZIUMKONZENTRATION IM BLUT

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